Die lokale Kette
Gedächtnis, Dateien, Postfach-Kopie, Protokoll — bleibt, wo es ist.
bleibt auf dem GerätZwei der fünf Ketten enden auf deinem Gerät. Drei führen hinaus: die Denkanfrage, das Konto — und der Bildschirmtext, sobald du etwas dazu fragst.
Datenketten
Nicht „wir nehmen Datenschutz ernst“, sondern: fünf Ketten, jede mit ihren Stationen. An jeder Station steht, wer dort sitzt, wo er sitzt und wozu er gebraucht wird — auch dort, wo es unbequem ist.
In fünf Sätzen
Rot markiert heißt: Diese Kette verlässt dein Gerät. Das ist keine Warnung, sondern eine Ansage.
Gedächtnis, Dateien, Postfach-Kopie, Protokoll — bleibt, wo es ist.
bleibt auf dem GerätEin Ausschnitt geht über unseren Server zum Sprachmodell und die Antwort zurück.
verlässt das GerätKonto, Lizenz, Zähler und Zahlung. Keine Inhalte.
verlässt das GerätGerät und Postfach sprechen direkt miteinander, ohne Umweg über uns.
bleibt auf dem GerätGelesener Bildschirmtext bleibt hier — bis eine Frage ihn mitnimmt.
verlässt das GerätStation für Station
Jede Station nennt Anbieter, Ort und Zweck. Was auf einer Kette ausdrücklich nicht unterwegs ist, steht darunter — denn genau das ist die Auskunft, nach der man sonst vergeblich sucht.
Alles, was OCTOVO über dich weiß, liegt auf deinem Gerät. Diese Kette hat kein Ende außerhalb davon.
Mails, Dateien, Kontakte, Termine und jede Korrektur, die du machst. Nur, was du OCTOVO gibst oder erlaubst.
Eine einzige Datei (SQLite mit SQLCipher). Der Schlüssel liegt im Schlüsselbund deines Betriebssystems — nicht in der Datei, nicht in der Sicherung, nicht bei uns.
Volltext- und Bedeutungssuche laufen mit einem Modell, das mitinstalliert ist. Dafür geht keine Anfrage ins Netz und kein Kontingent drauf.
Es gibt keine vierte Station. Ansehen, ausleiten und löschen entscheidest du selbst, mit sofortiger Wirkung.
Damit OCTOVO versteht oder schreibt, geht ein Ausschnitt hinaus — nie dein ganzes Postfach, nie dein Gedächtnis am Stück.
Für eine einzelne Frage wird zusammengestellt, was sie braucht: der Vorgang, der Kontakt, die passenden Erinnerungen. Mehr nicht.
Prüft Lizenz, Kontingent und dein Ausgabenlimit und reicht die Anfrage durch. Der Inhalt wird nicht gespeichert; vermerkt werden Zeitpunkt, Konto, Modell, Zeichenzahl, Dauer und Statuscode.
Leitet die Anfrage an das Sprachmodell weiter. Auftragsverarbeitungsvertrag liegt vor.
Beantwortet die Frage. Die Übermittlung ist über Standardvertragsklauseln abgesichert; Nichtspeicherung ist beantragt.
Die Antwort landet wieder hier. Was daraus nach außen gehen soll, legt sich vorher in deine Freigabe.
Wer du bist und was du gebucht hast — mehr steht auf dieser Kette nicht.
Name, Mailadresse, Gerätename und der öffentliche Teil eines Schlüsselpaars. Der private Teil bleibt im Schlüsselbund.
PostgreSQL mit Konto, Lizenz, Geräteliste, Zählern und Rechnungsbezügen. Keine Mails, keine Dateien, keine Kontakte.
Kauf, Kündigung, Rechnung und Umsatzsteuer. Kartendaten erreichen unsere Server nie — sie werden bei Stripe eingegeben.
Bestätigungen, Rechnungen und Sicherheitshinweise an deine Mailadresse.
Zwischen deinem Postfach und deinem Gerät steht niemand — auch wir nicht.
Baut die Verbindung selbst auf — über IMAP und SMTP oder über die Schnittstelle deines Anbieters.
Abholen, Ordner pflegen, Senden. Die Zugangsdaten liegen im Schlüsselbund deines Betriebssystems und reisen nirgendwohin.
Ab Werk aus. Schaltest du sie ein, entsteht Text auf deinem Gerät — und sobald du etwas dazu fragst, geht ein Ausschnitt davon an das Sprachmodell.
Ein Bild des Bildschirms im Arbeitsspeicher. Vorher greift die Sperrliste.
Passwortspeicher, Bank- und Anmeldeseiten, private Fenster und alles, was du ergänzt, werden gar nicht erst gelesen.
Die Texterkennung läuft vollständig offline. Danach wird das Bild verworfen — abgelegt wird Text, kein Bild.
Kartennummern, IBANs, Schlüssel und Bestätigungscodes fliegen vorher raus. Der Rest liegt in derselben verschlüsselten Datei und verfällt automatisch — voreingestellt nach 7 Tagen.
Dann reist der passende Ausschnitt als Teil einer Denkanfrage denselben Weg wie in der Denk-Kette. Das ist der Punkt, an dem Bildschirminhalt dein Gerät verlässt.
Ohne Beschönigung
Die Bildschirmbeobachtung ist der größte Eingriff dieses Programms. Sie ist ab Werk aus, und wenn du sie einschaltest, bleibt der gelesene Text hier — bis du etwas dazu fragst. Dann geht ein Ausschnitt an das Sprachmodell, wie jede andere Frage auch. Wer diese Kette verschweigt, verkauft dir Ruhe statt Wahrheit.
Fremder Text wird dem Modell als Daten übergeben, nie als Auftrag. Alles, was daraus entstehen soll, geht in die Freigabe — auch im Autopilot. Höchstens 20 Empfänger je Nachricht, 50 je Stunde.
Unser Support kann bei einem Fehler nichts nachlesen: Zeitstempel und Fehlercode, sonst nichts. Es gibt keine Wiederherstellung durch uns und keine Nutzungsstatistik über dich.
Ein gestohlener Rechner gibt nichts preis: Die Datenbank ist verschlüsselt, der Schlüssel hängt an deiner Anmeldung. Fremde Werkzeuge laufen in eigenen Prozessen mit Zeit- und Speichergrenze, sehen nur freigegebene Ordner und sind zunächst freigabepflichtig. Bei einem Einbruch bei uns liegen keine Inhalte.
Beobachten an oder aus, Aufbewahrung zwischen 1 und 90 Tagen, gesperrte Bereiche, „Vergiss die letzte Stunde“ — und der Not-Aus, der alles sofort anhält.
Zum Nachlesen
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