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OCTOVO

In den Einstellungen unter „Wie selbständig?" wählst du eine von drei Stufen. „Ausgewogen" ist die empfohlene Vorgabe: Otto erledigt selbst, was dein Gerät nicht verlässt, und fragt bei allem, was hinausgeht. Ein einzelner Kanal oder Kontakt kann feiner eingestellt sein und schlägt dann diese Grundeinstellung.

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Freigaben · Die drei Autonomiestufen

Ein Hebel, drei Stellungen

Der Hebel zeigt, wie weit du Otto laufen lässt: ganz zurück fragt es vor jedem Schritt, in der Mitte erledigt es alles, was dein Gerät nicht verlässt, ganz vorn verschickt es auch selbst.

Die drei Stufen, wörtlich

  1. Immer fragen

    „Ich frage vor jedem Schritt — auch bevor ich eine Datei, dein Postfach, deinen Bildschirm oder eine Seite im Netz nur ansehe. Nichts passiert ohne dein Ja."

  2. Ausgewogen — empfohlen

    „Was nur auf deinem Gerät passiert, erledige ich: Dateien, Ordner, Kontakte, dein Postfach sortieren. Sobald etwas hinausgeht — Post an Menschen, Geld, endgültiges Löschen, ein Befehl —, frage ich."

  3. Autopilot

    „Ich verschicke auch selbständig. Ich frage nur noch da, wo keine Einstellung es abschaltet: Geld, endgültiges Löschen, Befehle auf deinem Gerät und alles, dessen Anlass in einer fremden Nachricht steckt. Deine Arbeitszeit gilt hier nicht: Ich arbeite und verschicke rund um die Uhr — auch nachts, auch am Wochenende."

Ein einzelner Kanal oder Kontakt kann feiner eingestellt sein als diese Grundeinstellung — und schlägt sie dann.

Die Freigabe im Programm nachgestellt Nachgestellte Freigabe-Karte aus dem Programm, mit erfundenen Namen: Eine vorbereitete Mail „Terminbestätigung Dienstag" an kern@kanzlei-kern.de wartet auf die Freigabe. Darunter steht, warum OCTOVO fragt, daneben die Knöpfe Bestätigen und Ablehnen. Nichts geht hinaus, bevor du nicht Ja gesagt hast.

Die Einlaufzeit der ersten Woche

Gleich nach der Einrichtung legt Otto dir wirklich alles vor, egal welche Stufe oben gewählt ist — auch dort, wo Autopilot sonst selbst verschicken dürfte. Das lockert sich automatisch nach einer Woche; du kannst es jederzeit selbst schon lockern oder dauerhaft bei „alles vorlegen" bleiben.

Die vier Schalter

Endgültig löschen ohne Rückfrage
Manches ist danach wirklich weg — ein Kontakt mit allem Gelernten, ein abgesagter Termin, eine endgültig gelöschte Mail. Dateien und Wolkendateien landen weiterhin im Papierkorb. Hochladen, Veröffentlichen und Ausrollen gehören NICHT dazu — dafür gibt es einen eigenen Schalter.
Veröffentlichen ohne Rückfrage
Gibt ohne Nachfrage Dinge nach außen frei: ein Formular im Netz abschicken, einen öffentlichen Link auf eine Datei erzeugen, einen Stand auf einen Server ausrollen. Stand bis vor Kurzem versehentlich noch im Löschen-Schalter — 17 Werkzeuge tragen dieselbe Risikoklasse, aber nur 5 davon löschen wirklich etwas.
Zahlungen ohne Rückfrage
Bewegt dann echtes Geld, ohne zu fragen. Eines passiert auch mit diesem Schalter nie: zahlen, weil es in einer fremden Nachricht steht.
Befehle mit Verwaltungsrechten zulassen
Aus für alles Normale. Eingeschaltet darf Otto einen Befehl vorschlagen, der Verwaltungsrechte braucht — vorgelegt wird er trotzdem jedes Mal, und nach dem Passwort fragt das Betriebssystem selbst. Otto bekommt es nie zu sehen.

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