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OCTOVO

Otto teilt seine Daten in sieben Wege auf, je nachdem, was sie sind. Vier bleiben ganz auf dem Gerät oder laufen direkt zwischen deinem Gerät und deinem eigenen Anbieter, ohne dass Otto dazwischensteht. Nur einer trägt wirklich Inhalte zu einem Sprachmodell — und auch der nur einen Ausschnitt, nie ein ganzes Postfach.

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Gedächtnis · Die Datenwege

Sieben Ketten, sieben Ziele

Jede Art von Daten nimmt einen eigenen, festen Weg. Das Fenster „Datenwege" macht das nachprüfbar: Jede Kette zeigt ihre Stationen, wer dort steht, und was auf ihr ausdrücklich niemals passiert.

Die sieben Ketten

  1. 01

    Die lokale Kette

    „Alles, was ich über dich weiß, bleibt auf diesem Gerät. Diese Kette hat kein Ende außerhalb." Eine einzige verschlüsselte Datei (SQLCipher), ihr Schlüssel liegt im Schlüsselbund des Betriebssystems — nicht in der Datei, nicht in der Sicherung. Suchen und Erinnern laufen mit einem Modell, das auf dem Gerät liegt: keine Anfrage ins Netz, kein Kontingent verbraucht.

    Keine Kopie bei OCTOVO, keine Sicherung in einer fremden Wolke, kein Fernzugriff. Zugangsdaten stehen ausschließlich im Schlüsselbund — nie in der Datenbank, nie im Protokoll.

  2. 02

    Die Denk-Kette

    „Damit ich verstehe oder schreibe, geht ein Ausschnitt hinaus — nie dein ganzes Postfach, nie dein Gedächtnis am Stück." Otto stellt für eine einzelne Frage nur zusammen, was sie braucht. Der Otto-Server (TCB GmbH, Deutschland/Hetzner) prüft Lizenz und Kontingent und reicht durch, ohne den Inhalt zu speichern — vermerkt werden nur Zeitpunkt, Konto, Modell, Zeichenzahl, Dauer und Statuscode. Das Sprachmodell selbst läuft bei Microsoft (Azure AI Foundry, EU-Ressource Schweden Mitte), mit Auftragsverarbeitungsvertrag und „store: false".

    Kein Zwischenspeicher, kein Protokoll mit Inhalt, keine Fehlermeldung mit Inhalt. Nur wenn du den Diagnose-Modus selbst einschaltest, wird befristet — höchstens sieben Tage, sichtbar, sofort löschbar — mitgeschrieben.

  3. 03

    Die Konto-Kette

    „Wer du bist und was du gebucht hast — mehr steht auf dieser Kette nicht." Trägt Anmeldung, Tarif und Rechnungsdaten, nichts aus Postfach, Kalender oder Gedächtnis.

    Keine Inhalte aus Postfach, Kalender, Dateien oder Gedächtnis — dafür gibt es die anderen Ketten.

  4. 04

    Die Mail-Kette

    „Zwischen deinem Postfach und diesem Gerät steht niemand — auch wir nicht." Otto baut die Verbindung selbst auf, über IMAP/SMTP oder die Schnittstelle deines Anbieters, direkt vom Gerät aus.

    Keine Mail läuft über einen Server von OCTOVO — der Weg führt direkt vom Gerät zum Anbieter.

  5. 05

    Die Kalender-Kette

    „Zwischen deinem Kalender und diesem Gerät steht niemand, auch wir nicht." Genau dasselbe Prinzip wie bei der Mail-Kette, über CalDAV oder Microsoft Graph.

    Kein Kalendertermin läuft über einen Server von OCTOVO.

  6. 06

    Die Bildschirm-Kette

    „Ab Werk aus. Schaltest du sie ein, entsteht Text auf diesem Gerät — und sobald du etwas dazu fragst, geht ein Ausschnitt davon an das Sprachmodell." Deshalb ist das eine eigene Kette und keine Unterabteilung der lokalen: Der gelesene Bildschirmtext bleibt nur so lange rein lokal, wie niemand danach fragt.

    Ab Werk läuft nichts mit — die Aufnahme muss erst eingeschaltet werden, in den Einstellungen sichtbar.

  7. 07

    Die Standort-Kette

    „Ab Werk aus. Eingeschaltet misst dein iPhone einmal grob, wo es ist — der Punkt selbst bleibt zwischen deinem Telefon und diesem Gerät, hinaus geht nur ein Ortsname." Auch hier bewusst getrennt von der lokalen Kette, weil ein Ortsname die Denk-Kette entlangreisen kann, der genaue Punkt aber nie.

    Der genaue Messpunkt verlässt nie das Telefon-Gerät-Paar — nur ein Ortsname kann weiterreisen, und auch das nur eingeschaltet.

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