Otto merkt sich Sätze, keine Zahlen und keine Profile — jeder mit Quelle, Datum und einer von sechs Gruppen. Ungenutzte Erinnerungen verblassen nach 90 Tagen von selbst; alles bleibt änderbar und löschbar. Ein Gespräch selbst darf bis zu 168.000 Tokens füllen, danach fasst Otto den älteren Teil zusammen, sichtbar und lesbar.
Inhalt
Doku-ÜbersichtGedächtnis · Erinnerungen & Kontext
Ein Satz, keine Zahl
Jede Erinnerung ist ein lesbarer Satz mit Quelle und Datum, keine Zeile in einem verborgenen Profil. Der Kontext daneben ist das, was von einem Gespräch gerade tatsächlich mitgeht — und beides hat feste, nachvollziehbare Grenzen.
Die sechs Gedächtnisgruppen
- Über dich
- Stammdaten und Sätze aus dem Einrichtungsgespräch.
- Deine Kontakte
- Anrede-Form, Rolle und Verlauf zu einzelnen Personen.
- Dein Ton
- Wie du schreibst — förmlich oder locker, kurz oder ausführlich.
- Deine Regeln
- Feste Anweisungen, die Otto dauerhaft befolgen soll.
- Deine Vorlieben
- Wiederkehrende Entscheidungen, an die sich Otto hält.
- Fachbegriffe
- Wörter aus deinem Geschäft, die Otto sich gemerkt hat.
Woher eine Erinnerung stammt
Jede Erinnerung trägt eine von sechs Quellenarten — Korrektur, Entscheidung, Beobachtung, Ansage, Kennenlernen oder fremder Inhalt. Nur „fremder Inhalt" kann das Modell nicht selbst wählen: Diese Quelle wird immer dann gesetzt, wenn ein Satz während eines Laufs entsteht, der eine Mail, eine Webseite oder den Bildschirm berührt hat — damit später nachvollziehbar bleibt, was du selbst gesagt hast und was aus einem fremden Text stammt.
Ändern, löschen, verblassen
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Ändern & löschen
Jede einzelne Zeile lässt sich lesen, ändern, löschen oder auf „nie wieder" stellen.
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Verblassen nach 90 Tagen
Eine Erinnerung, die 90 Tage lang niemand braucht, verschwindet von selbst — außer sie kam ausdrücklich von dir als Korrektur oder Ansage.
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Zusammenlegung, ruhig gemeldet
Erkennt Otto zwei Sätze als dieselbe Sache, legt es sie zusammen und meldet das ohne Warnfarbe — es räumt auf, es stellt keine Aufgabe.
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Widerspruch, dem Nutzer vorgelegt
Widersprechen sich zwei Sätze wirklich, legt Otto beide vor und lässt dich entscheiden, welcher gilt — nie stillschweigend verrechnet.
Der Kontext — wie voll ein Gespräch werden darf
- 200.000 Tokens
- Das Fenster des Sprachmodells hinter dem Gateway — die feste Obergrenze.
- 32.000 reserviert
- Bleibt für das, was Otto noch denken und schreiben muss — bleiben 168.000 Tokens nutzbar.
- Verdichtung ab 70 %
- Ab 70 % des Nutzbaren (117.600 Tokens) fasst Otto den älteren Teil zusammen, auf ein Ziel von 45 % herunter.
- Sechs Zeilen bleiben wörtlich
- Die jüngsten sechs Gesprächszeilen werden nie zusammengefasst — sonst würde dein letzter Satz gleich beim Schreiben verkürzt.
Nichts verschwindet still: Wird verdichtet, sagt Otto das im Gespräch, und die Zusammenfassung bleibt lesbar und änderbar. Nimmst du selbst etwas aus dem Kontext heraus, bleibt es trotzdem im Gedächtnis und im Verlauf stehen — es geht nur in diesem einen Gespräch nicht mehr mit.